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Zeckenbiss bei Kindern – Was soll man tun?

Bald kommt sie wieder, die Saison der Zecken und die Gefahr der Zeckenbisse. Sobald die Tage wärmer werden, lauern sie wieder auf uns. In Sträuchern, Gräsern, im Wald und auf Wiesen. Aus einer Höhe von bis zu 150 cm lassen sie sich auf ihren Wirt fallen. Und wollen ihm ans Blut. Ein sehr lästiger und gefährlicher Zeitgenosse. Durch seinen Biss kann sich die Wunde entzünden und schlimmsten Falls können sogar gefährliche Krankheitserreger (Borreliose, FSME) übertragen werden.

Allgemeine vorbeugende Maßnahmen um euch zu schützen:

  • bei Waldsparziergängen auf lange Hosen und festes Schuhwerk achten.
  • Im hohen Gras eine helle/weiße Decken benutzen, so können die Plagegeister leichter ausgemacht werden.
  • Helle Kleidung tragen, man sieh hier die Plagegeister ebenfalls besser
  • das Kind nach dem Sparziergang/Spielen draußen, spätestens am Abend kontrollieren.
  • Achsel und Po-Falte nicht vergessen. Zecken lieben warme, feuchte Körperstellen
  • Zecken immer gleich entfernen.

Was tun wenn sich eine Zecke festgebissen hat!?

  • Zecke immer sofort entfernen, am besten und leichtesten mit einer Zeckenzange
  • Achten, dass auch der Kopf entfernt wird.
  • Nicht quetschen, dabei kann der gefährliche FSME-Virus übertragen werden.
  • Nicht einölen, dadurch gerät die Zecke in Panik und kann ebenfalls den FSME-Virus übertragen
  • Bissstelle ein paar Tage kontrollieren ob sich eine „Wanderröte“ bildet
  • Wenn ja, sofort ab zum Kinderarzt

Was kann man noch tun:

  • Borreliose ist eine Infektionskrankheit die durch Bakterien verursacht wird. Dagegen gibt es keine Impfung. Einzig die Gabe von Antibiotika hilft hier in den meisten Fällen. Aber dazu bedarf es einer genauen Kontrolle der Bissstelle. Sollte sich hier eine sogenannte Wanderröte bilden, muss sofort ärtzlicher Rat eingeholt werden. Nur so kann schlimmeres vermieden werden. Borreliose-Symptome können auch erst Monate oder Jahre nach einem Biss auftreten. Somit ist Anfangs der Grund der Beschwerden nicht klar. Eine Blutuntersuchung des Antikörpergehalts gibt dann Aufschluss.
  • FSME – Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine Viruserkrankung. Hier gibt es die Möglichkeit durch Impfung einen Schutz aufzubauen. Für Kinder von 1-12 Jahren gibt es einen abgeschwächten Impfstoff, der nach Grundimmunisierung ausreichend Schutz bietet. Kinder unter 3 Jahren haben aber eine erhöhte Anfälligkeit für die Nebenwirkungen der FSME Impfungen. Somit sollte die Impfung mit dem Arzt besprochen werden und eine Risiko-/Nutzenabwägung durchgeführt werden.
  • Homöopathische Impfung: Auch diese Alternative ist möglich. Eine sogenannte Borrelia-Nosode. Diese wirkt besonders vorbeugend gegen Borreliose und wirkt vor allem auch gegen FSME (Klick mich). Natürlich kann man nach wie vor gebissen werden, aber die Gefahr daran erleiden zu müssen, verringert sich. Es gibt auch spezielle Globulis gegen FSME (FSME-Nosode). Genaueres sollten Sie aber mit ihrem Homöopathen und/oder Heilpraktiker besprechen, der ihnen genauere Informationen über den Ablauf einer Nosode geben kann.
  • Kokosöl: Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Kokosöl an uns und auch an unseren Tieren machen können. Kokosöl wirkt wie ein natürliches Insektizid, da es Laurinsäure enthält. Man sollte aber darauf achten, natives und naturbelassenes Kokosöl zu verwenden, denn hier ist die Konzentration an Laurinsäure viel höher wie in industriell hergestellten Kokosölen. Hier kann man Kokosöl gegen Zecken kaufen.

Ich hoffe unser Beitrag zu den ungeliebten Zecken hat euch gefallen.

Weiter Informationen findet ihr in der Broschüre des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Solltet ihr auch noch den ein oder anderen Tipp haben, immer her damit!

Wir wünschen euch eine schöne, warme und vor allem zeckenfreie Zeit!

Schöne Grüße

Christian