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Woran man erkennt das wir nun Eltern sind

Woran haben wir erkannt, dass wir nun Eltern sind? Hier ein paar unserer Highlights:

  • Im ersten Jahr war es egal was man trägt, ob schwarz, ob hell oder bunt. Der passende Fleck war vorprogrammiert. Bei dunklen Sachen wars die Milch die drauf landete, bei hellen Sachen der Karottenbrei. Wichtig ist nur, genügend Wechselwäsche zu haben, denn so alle 2 Tage war eine Ladung für die Waschmaschine voll.
  • Vor der Elternzeit wurde man oft von den ersten Sonnenstrahlen im Gesicht wach gekitzelt. Die „nette“ Variante heute: Ein aktives, breit grinsendes Zwergenmädchen steht an der Bettkante und bohrt ihren Zeigefinger tief in deine Nase oder drückt deine Augäpfel gefühlte 5 cm nach innen.Die „grobe“ Variante: Keine Sonnenstrahlen kitzeln dich, sondern der Lego Traktor, der über dein Gesicht gepflügt wird.
  • Haben wir mal einen Abend frei, schleichen wir uns, sobald die Oma zum aufpassen und Bett bringen da ist, still und heimlich aus dem Haus als ob wir gerade einem Sondereinsatzkommando nach einem millionenschweren Raubüberfall entkommen möchten.
  • Du redest von dir selbst nur noch in der 3. Person. Papa geht schnell da hin damit er dies und das machen kann. Ich und du werden zu Fremdwörtern. Wie heißt Mama nochmal? Auch das kann passieren, dass ihr euch nicht mal mehr mit Vornamen anredet…
  • Als Papa interessiert dich nicht mehr die Höchstgeschwindigkeit deines neuen Flitzers. Das Volumen des Kofferraums wird zum ausschlaggebenden Kriterium.
  • Dekoration der Wohnräume: Erst ab 1,20 m Höhe kann man davon sprechen. Darunter wird alles angebohrt, angedübelt oder besteht aus unzerbrechlichen Materialien.
  • Deine Vorbereitung vor der Abfahrt beginnt 1 Stunde davor. Planen, wickeln, anziehen, wohl wieder wickeln, jetzt haben wir noch Durst, dann Klamotten für draußen anziehen, Schuhe anziehen, Mütze auf. So, und nun selber schnell anziehen bevor die Kleine nörgelt.
  • Du findest als Vater einer Tochter nun mehr Haarklammern und Haargummis in deiner Jackentasche als die Summe an Münzen, die du bisher in deinem Leben in deinen Hosentaschen hattest. Zumindest gefühlt ;-)
  • Der Wecker. Vor der Zeit als Eltern ein wichtiger Begleiter um rechtzeitig den Alltag zu bestreiten. Nun als Eltern eigentlich völlig unnütz. Die Tage im Monat an denen der Wecker zum Einsatz kommt, können an einer Hand abgezählt werden. Warum? Siehe Punkt 2!

Diese Liste wird von Zeit zu Zeit erweitert! Dessen bin ich mir sicher, den nichts verändert euren Alltag so sehr wie Eltern sein. Wir sind gespannt welche weiteren Highlights wir hinzufügen werden!

Wie schauts bei euch aus? Welche außergewöhnlichen Erlebnisse habt ihr beim Eltern sein bisher erfahren? Hinterlasst ein Kommentar, wir würden uns freuen!

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Leben auf dem Land – Ja! Nichts anderes wollen wir!

Leben auf dem Land, zum Arbeiten in der Stadt. Für uns war es schon immer klar, so und nicht anders. Kurzzeitig hab ich das Stadtleben ausprobiert, aber für mich war es dann doch nichts. Keine Momente der Ruhe, schnell mal raus Luft schnappen – möglich, aber frische Luft riecht anders. Deshalb Zelte abbrechen und zurück aufs Land.

Urlaub auf dem Bauernhof – 365 Tage im Jahr

Für unsere Tochter haben wir uns nichts anderes gewünscht. Hier kann Sie toben, laut sein und die Natur mit allen Sinnen erleben. Direkt vorm Garten eine Herde Kühe vom Biobauern, nebenan der Wald. Hühner laufen frei herum und ein Nachbar hält sogar Damwild. Greifvögel suchen die Felder ab, Rehe überraschen einem im Wald. Natur pur, was will man mehr.

Natürlich brauchen wir jetzt länger in die Stadt, auch zum einkaufen ist man auf ein Gefährt angewiesen. Vielleicht wird es hier auch mal langweilig für Leonie werden? Aber bis dahin vergehen noch Jahre, davor wird von hier aus die Welt erobert.

Auch die überwältigende Masse an Alltagseindrücken bleiben ihr hier verwehrt. Oder sind die Eindrücke doch eher negativ? Laut, hektisch geht es da zur Sache. Bei uns eher gemütlich, ruhig. Oder stärken diese Stadterlebnisse? Diese Fragen wird wohl keiner beantworten können.

Hier ein paar Aspekte zum Leben auf dem Land und in der Stadt.

Warum lebt es sich auf dem Land so schön:

  • Kinder erleben die Natur mit vollen Sinnen. Egal ob beim Beeren sammeln, beim Pferde füttern, beim Kühe streicheln oder beim Baumhaus bauen.
  • Ruhig, unhektisch. Die Möglichkeit dem Alltag zu entfliehen ist hier am größten.
  • Anregungsreiches Umfeld. Es gibt immer neues zu entdecken.
  • Eine gewisse Unabhängigkeit.
  • Weniger Nachbarn, weniger Stress.

Aber auch das Leben in der Stadt hat Vorteile:

  • Infrastruktur besser. Ärzte, Supermärkte, Busverbindung in der Nähe.
  • Bessere Betreuungsmöglichkeiten.
  • Mehr Kultur- und Freizeitangebote.
  • Die anregende Umwelt wirkt sich auf das Sprachvermögen besser aus.

Im Großen und Ganzen gibt es kein Richtig oder Falsch. Dem Bedürfnissen der Kinder will man ja sowieso immer gerecht werden. Und dies ist sowohl auf dem Land wie auch in der Stadt möglich.

Überall gibt es Möglichkeiten mit seinen Kindern die Welt zu entdecken.

Das beste aus beiden Welten ist laut Forschern gut für unsere Kindern. Dazu zählen die Siedlungen am Stadtrand. Für Familien entworfene Reißbrettsiedlungen. Aus Kindersicht nicht schlecht, da zum Aufwachsen andere Kinder enorm wichtig sind! Aus Erwachsenensicht wieder keine leichte Entscheidung, denn hier muss jeder Kompromisse eingehen. Und seinen Nachbarn kann man sich nicht aussuchen ;-)

Wo lebt ihr? Stadt, Land oder in einer Familiensiedlung? Was waren für euch die ausschlaggebenden Punkte?

Regeln im Umgang zwischen Kleinkind und Hund

Ist ein Hund wirklich so gefährlich für ein Kleinkind – oder eher ein Kleinkind gefährlich für einen Hund?

Auch wir hatten Besserwisser, die uns (hinter unserem Rücken) prophezeiten, dass wir gewaltige Probleme mit Kleinkind und Hund haben werden. Nun denn, mittlerweile kann ich sie eines Besseren belehren!

Wir haben überhaupt keine Probleme und die zwei verstehen sich blendend. Leonie darf vieles, ohne dass der Hund überhaupt Regung zeigt. Sie spielen, Leonie versteckt seine Lieblingsspielzeuge und er muss diese suchen, sie gibt ihm Belohnungen und diese nimmt er so vorsichtig an, man meint er hat Angst sie könnte zerbrechen. Man hat das Gefühl, er weiß bzw. spürt wie verletzlich sie noch ist. Beide sind ein tolles Team.

Aber es gibt auch gewisse Regeln, wie Ruhezone und das Verhalten am Futternapf.

Da Zueco, unser Hund vor der Piratin bei uns war, spielte er da die Hauptrolle und vieles drehte sich nur um ihn.

Mit dem Einzug des Babys änderte sich dieser Umstand. Die ersten 2 Tage waren wirklich verdammt stressig, unser Hund wollte die Kleine dauernd beschnuppern (was ja auch verständlich ist) und so nah wie möglich bei ihr sein. Man(n) ist da ein aber wenig ängstlich, ist die Kleine doch noch so zerbrechlich und frisch. Aber mit der Zeit legte sich seine forsche Art und so konnten sich beide beschnuppern. Natürlich mit Leonie auf dem Arm und Zueco vorsichtshalber an der Leine. Nun ist es fast schon anders rum, Leonie ist die Forsche und muss gezügelt werden, Zueco eher der Gelassene ;-)

Wenn man die wichtigsten Regeln beim Kennenlernen zwischen Hund und Baby beherzigt, gelingt die Eingewöhnung somit meist problemlos. Auch ohne die „erste Windel“ aus dem Krankenhaus ;-)

Wir haben uns folgende Regeln aufgestellt und versuchen diese strikt einzuhalten:

Kontakt nur unter Aufsicht

Leonie und unser Hund dürfen nur spielen und durchs Haus laufen wenn einer von uns dabei ist. Auch wenn sie sich mittlerweile schon 1 ½ Jahre kennen, kann man nie voraussehen was passiert. Um gefährliche Situationen zu vermeiden ist somit immer ein Erwachsener dabei.

Gespielt wird nur wenn der Hund möchte

Nur wenn unser Hund Kontakt möchte und von selbst auf uns zukommt darf gespielt oder gestreichelt werden. Sollte er sich in seinem Körbchen befinden gibt es keinen Kontakt. Genauso wie in seiner Ruhezone im Flur, das ist absolute Tabuzone wenn sich der Hund dort befindet.

Fressnapf – Finger weg

Wenn der Hund frisst hat die Piratin dort nichts zu suchen. Auch nicht um ihn dabei zu beobachten.

Absolute Tabus:

  • Auf dem Hund wird nicht geritten ;-)
  • Den Hund hauen, treten oder zwicken

 

Dank dieser Regeln wissen beide, Leonie und unser Hund, was erlaubt und was verboten ist.

Und uns gibt es ein gutes Gefühl und wir hoffen, dass die beiden ein Team fürs Leben werden ;-)

Habt ihr auch Haustiere? Wie war bei euch der erste Kontakt? Welche Regeln habt ihr im Umgang zwischen Hund und Kind?

Christian

 

Entwicklung 18. Monat

Nun ist es geschafft, 1 ½ Jahre ist unsere kleine Piratin nun alt. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Aus 50 cm sind nun 83,5 cm geworden. Gewicht 11 kg.

Was hat sich im letzten Monat bei dir verändert:

Du versuchst zu springen, es schaut lustig aus wie du von der Hocke hochspringen willst, dich dann aber doch nicht traust deine Füßchen vom Boden zu heben. Du bist sehr stolz auf dich, und dass gefällt uns. Nicht nur du bist stolz auf dich, auch wir sind es!

Neu im Wortschatz: Busch (Bus), Dede (Decke), Didi (Pfia Di-Tschüß), Lama, Ei. Man merkt, du bist nun auf der Suche nach Sprache, versuchst viele Dinge nachzubrabbeln. Wird nicht mehr lange dauern bist du sprechen kannst. Dann wohl wie ein kleiner Wasserfall :-D

Zudem beschäftigst du dich nun auch mal länger alleine mit deinen Spielsachen, doch auch mit uns willst du viel spielen und lernen.

Wimmelbücher sind nun deine neuesten Lieblingsbücher. Immer neue Sachen entdecken. Vor allem das Fienchen Wimmelinchen vom Oetinger Verlag.

Ganz toll kannst du nun den Elefanten nachmachen, du versucht mit einer Hand deine Nase zu fassen und die andere daneben zu strecken ;-) klappt nicht immer, aber wir wissen was du uns zeigen willst.

Wir freuen uns sehr über deine Fortschritte

Komisch ist, dass du überhaupt nichts von Kinder-Cds hältst, stattdessen hörst du lieber Radio oder ganz neu, Soul!? Da wird getanzt und gedreht bis dir schwindelig ist.

Einen kleinen Freund hast du nun auch schon in der Mutter-Kind-Gruppe gefunden, der auch schon bei uns zu Hause war. Muss der Papa wohl genauer aufpassen.

Mit unserem WauWau liebst du es zu scherzen und du spielst mit ihm verstecken. Wahnsinn wie toll ihr euch versteht. Zumal uns jemand ja was anderes prophezeit hat.

Mittlerweile kommst du leicht an unsere Lichtschalter, deshalb bewunderst du dich oft selbst wie du das Licht ein- und ausschalten kannst. Positiv: Papa ist nun nicht mehr der Hauptschuldige wenn mal wo vergessen wurde das Licht auszuschalten. :P

Auch kannst du schon Anweisungen geben wenn wer das Zimmer verlassen soll, du deutest mit deinen Fingern, damit ist alles klar ;-)

Highlight deines 18. Monat war das Weihnachtsfest, die vielen Lichter und die glänzenden Kugel haben dir viel Spaß bereitet. Über deine Spielsachen hast du dich sehr gefreut. Es war auch für uns ein wunderbares Weihnachtsfest, deine strahlenden Augen werden wir nie vergessen.

Du wirst zu schnell groß!

So nun sind wir gespannt was sich im 19. Monat ändern wird und was du Neues lernst. Es ist toll dir jeden Tag beim „Großwerden“ zuschauen zu können! Wie du Gelerntes perfektionierst und Neues mit viel Willen erlernst!

Aber auch ein bisschen Wehmut, vergeht die Zeit doch so schnell und man sie nicht zurückdrehen. Vor einem Jahr konntest du noch nicht krabbeln, deine Zähne waren noch nicht da, wir haben gerade erst mit dem Brei angefangen,…aber dafür bleiben uns ja die Erinnerungen daran!

 

Entwicklung 17.Monat

Wie man den Geist einer unbeschwerten Kindheit vertreibt

  • Sei immer du selbst, achte nicht auf andere.
  • Kümmere dich nicht, dein Kind wird sich stundenlang alleine Beschäftigen können.
  • Dein Kind muss sich immer dir anpassen.
  • Fantasie und Kreativität sind unwichtig, Tagträume müssen unterbrochen werden!
  • Gemeinsame Erlebnisse sind überbewertet, früher oder später muss dein Kind auch ohne dich klar kommen.
  • Sozialer Kontakt ist nur später im Berufsleben wichtig.
  • Vermeide andere Kinder, böse Krankheiten und negative Einflüsse können deine Erziehung beeinflussen.
  • Streite so oft, so laut und so heftig du kannst mit deinem Partner.
  • Fälle Entscheidungen immer selbst, die Kindermeinung ist unwichtig.
  • Lass dein Kind nicht nach draußen, zu große Gefahren lauern.
  • Lass dein Kind niemals auf Bäume klettern oder die Natur fühlen. Es könnte dreckig werden und sich verletzten.
  • Was muss das muss, Plane und organisiere, aber lass keine Alternativen offen!
  • Rede von der Zukunft immer negativ.
  • Lobe nicht, sondern kritisiere wie man es besser machen hätte können
  • Gib ihnen das Gefühl, dass sie erst etwas Großes erreichen müssen um etwas Wert zu sein
  • Sei ängstlich, und zeig ihnen was Furcht ist.
  • Spiele nur nach Regeln, freies spielen hat keinen Sinn.
  • Lebendige Kinder sind hyperaktiv, gib ihnen Medikamente und das Problem löst sich von selbst.
  • Respektiere nichts, für dich gibt es keine Grenzen.
  • Gewalt, Politik, Religion – beeinflusse ihre Entscheidung nachhaltig!

Dies sind nur ein paar Gedanken wie man seinen Kinder ihre eigentlich unbeschwerte Kindheit zerstört!

Aber eigentlich wollen wir doch alle unseren Kindern eine glückliche Kindheit bescheren! Somit sollte es wie oben beschrieben nicht sein.

Kennt ihr weitere Punkte mit denen die Liste verlängert werden kann?

Ratschläge an junge Eltern die man sich sparen kann!

Natürlich, vieles ist gut gemeint, aber ist gut gemeint immer richtig und passend?

Bei manchen Kommentaren oder Ratschlägen klappt einen echt die Kinnlade runter, aber dank unserer guten Erziehung lassen wir uns nichts anmerken ;-)

Hier mal ein kleiner Auszug, was vielen bekannt vorkommen wird oder was euch mal erwarten wird:

Na, habt ihr euch am Wochenende erholt? 

Sicher, jeden Tag früh morgens raus, Ausschlafen wird überbewertet. Wenn der Papa dann erst morgen von der Arbeit kommt, um 11 Uhr schon wieder wach ist, war es sicher total erholsam…

Dann kommen wir auch schon zum nächsten Kommentar:

Warum müde? Geh doch früher ins Bett!

Ok, dieser Satz kommt entweder von Leuten die keine Kinder haben, oder von denen die Kinder haben, die schon weit über das Alter der ständigen Beobachtungspflicht hinweg sind. Vom Tag bleiben meist noch 2-3 Stunden nach dem Schlafenlegen der Kleinen an dem man versucht noch irgendwie selbst etwas für sich zu machen. Sei es in sozialen Netzwerken den Kontakt nicht zu verlieren, Online-Fast-Shopping, Mann und Frau zu sein, hier am Blog weiter arbeiten oder einfach mal nur in den Fernseher zu schauen. Meist passiert es aber auch, dass diese 2-3 Stunden wieder unterbrochen werden müssen, da ein neuer Zahn kommt, die Kleine krank ist oder ein anderer Grund warum an ein Durchschlafen nicht zu denken ist. Sorry, aber ein bisschen Zeit zum Abschalten und Erholen brauchen wir auch ;-)

Kaum sei ihr Eltern, kann man nichts mehr mit euch anstellen!

Hm, klare Ansage. Unser Tagesablauf ist eigentlich vollgestopft mit vielen Ritualen und Alltagsabläufen. Pünktlich Essen, Mittagschlaf usw. Natürlich kommen auch noch unerwartete Sachen dazu, schnell mal wohin müssen, beim Einkaufen was vergessen usw. Somit sieht man dass wir eigentlich tag-täglich unterwegs sind. Dann kann man auch verstehen dass da niemanden mehr wirklich Lust hat um die Häuser wie früher zu ziehen. Denn dann kommen wir wieder zum Punkt oberhalb…

Unser Kind hat von Anfang an durchgeschlafen!

Achtung, in China ist ein Sack Reis umgefallen! Soll heißen, es interessiert niemanden. Jeder gibt sein Bestes um das längstmöglichste aus dem Schlaf herauszuholen. Behaltet es für euch und freut euch, denn Schlafentzug ist eine anerkannte Foltermethode. Und man kann nicht wissen wie euer Gegenüber darauf reagiert.

Die Trotzphase beginnt? Tja ,die Probleme werden nun immer größer…

Danke für den Hinweis und für die ermutigenden Worte. Hättet man sich auch sparen können. Vor allem machen diese Worte Spaß wenn man eh gerade am Zahnfleisch nagt, die Kleine etwas ausbrütet oder andere Dinge nerven…

Was? Ihr lasst euer Kind schon TV schauen?

Ähm, haben wir gesagt sie schaut von morgens 6 Uhr bis Abends 19 Uhr? Haben wir gesagt sie schaut brutale Horrorfilme? Aber ab und zu tun 10 Minuten in denen sich die Kleine eine lustige Kinderserie oder eine Tierdoku anschaut einfach mal gut. Uns ist schon klar dass der Fernseher kein Babysitterersatz ist ;-)

Uns zwar noch nicht passiert, aber trotzdem eine Ansage wert:

Könnte ihr Kind mal ein bisschen leiser sein!?

Klar, warten Sie…Mist, Lautstärkeregler funktioniert nicht. Moment, das Batteriefach, nein, Schraubschlüssel vergessen. Tut mir Leid, im Moment nichts zu machen. Zum Verständnis: Es sind Kinder. Diese Lachen, schreien, toben und weinen nun mal. Und das ohne Schamgefühl oder schlechtes Gewissen. Sie müssen es doch erst lernen, dass man nichts mit Geschrei oder einem Weinkrampf erzwingen kann. Und dies ist sogar manchen Erwachsenen noch nicht gelungen!

Ihr lasst euer Kind bei euch schlafen?

Und das von Anfang an ;-) Warum? Für uns hat sich vieles erleichtert. Auch steht für uns fest dass Sie nicht bis 13 bei uns schläft, sondern wenn die Kleine soweit ist, wir ihr das erklären und ihr sagen dass Sie nun ihr eigenes, tolles Zimmer hat. Natürlich wird die Umstellung nochmal schwierig und es wird nicht von heute auf morgen gehen, aber hat jemand behauptet Kinder groß zu ziehen ist immer leicht?

Und da wir gerade dabei sind:

Wie feiert ihr denn Silvester?

Na wir schnallen uns die Kleine um und lassen uns zulaufen! Was denn sonst?

Was für Ansagen, Sprüche, Kommentare oder Ratschläge habt ihr so gesammelt? Wir würden uns freuen wenn ihr diese als Kommentar hinterlasst!

Guten Rutsch!

 

Leonies erste Schlittenfahrt

Da uns der Winter 2013/2014 ja ziemlich im Stich gelassen hat mit dem Thema Schnee, hofften wir auf diesen Winter. Und unser Wunsch ging nun Ende Dezember 2014 in Erfüllung. Es hat die letzten Tage wirklich viel geschneit. Wir konnten mit unserem Kinderschlitten, den ich als kleiner Junge zu Weihnachten bekommen habe, nach Jahren der Nichtbenutzung wieder ausgiebig rodeln. Somit unser erstes Familienerbstück das nun an Leonie über geht ;-)

Erste Schlittenfahrt 2014
Erste Schlittenfahrt 2014

Für Leonie war es der erste viele Schnee, und ihr gefällt es sehr im Schnee zu stapfen oder sich einfach mal auf den Hosenboden zu setzen und sich einschneien zu lassen ;-) Und der Schlitten ist natürlich der Hammer. Noch kann sie zwar nicht alleine rodeln, aber der Papa hat sich da ne tolle Technik einfallen lassen wie wir zu zweit den ersten kleinen Berg hinunterdüsen konnten.

Wir freuen uns auf die nächsten Tage, die Temperaturen sollen zwar richtig kalt werden, aber so bleibt der Schnee wenigstens liegen.

Somit werden wir fleißig ins neue Jahr rutschen! Wir wünschen euch auch einen guten Rutsch und ein schönes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2015!