Kinderhausschuhe im Test – Ökotest

Bald beginnt auch für uns die Suche nach geeigneten Hausschuhen für den Kindergarten. Perfekt, dass in der aktuellen Ausgabe des Ökotest 04/2016 Kinderhausschuhe für Kleinkinder getestet wurden. Dabei wurde aber über die Hälfte der Kinderhausschuhe mit schlecht bewertet. Es gab lediglich einen Kinderhausschuh der mit „sehr gut“ und einen Kinderhausschuh der mit „gut“ abgeschnitten hat.

Die beiden ersten Plätze belegten der Nanga Klette und der Haflinger Slipper. Beide haben die Tests erfolgreich bestanden.

Am schlechtesten hat der Kinderhausschuh von Living Kitzbühel abgeschnitten. In diesem konnten im Gummi der Sohle krebserzeugende Substanzen festgestellt werden.

Leider wurden auch in weiteren Kinderhausschuhe für Kleinkinder Insektizide, Weichmachen und erhöhte PAK-Werte gefunden, wodurch es zu diesem schlechten Testergebnis bei den Hausschuhen für Kinder kam.

Von folgenden Marken wurden Kinderhausschuhe getestet:

s.Oliver, Deichmann, Superfit, Bama Kids Hausschuhe, Beck Biker Hausschuhe, Birkenstock, Elefanten, Giesswein, Leomil NV, Jacko-O, Kavat, Living Kitzbühel, Nanga, Haflinger.

Das komplette Testergebnis findet ihr auf der Seite von Stiftung Warentest – Ökotest.

 

3 Gedanken zu „Kinderhausschuhe im Test – Ökotest“

  1. Ich kenne die Hausschuh-Marken und deren Verantwortliche recht gut (auch persönlich) und beschäftige mich mit Hausschuhen seit mehr als 25 Jahren.
    Es wurden bei dem Test natürlich Äpfel mit Birnen verglichen.
    Wenn man beispielsweis weiß, dass der Testsieger Nanga (Billig-Marke) aus dem Hause Giesswein stammt, kann man verstehen, dass die Marke Giesswein eher sauer über das Ergebnis ist.
    Beim Nanga-Modell handelt es sich allerdings um ein Modell aus Baumwolle, während das Giesswein-Modell aus Woll-Walkstoff gefertigt ist, ebenso wie die Modelle von Haflinger und Living Kitzbühel.
    Walkstoff wird aus gestrickter Wolle erzeugt, wo Wollgarne zunächst gestrickt und anschließend in großen Waschmaschinen gewalkt (verfilzt) werden. Die Wollgarne kommen von Spinnereien, die alle Marken-Hersteller gleichermaßen beliefern.
    So gesehen, kann man die Hilflosigkeit bei Giesswein bezüglich des Testergebnisses gut verstehen.
    ÖKO-Test hat aber auch nach (Schad)Stoffen gesucht, deren Verwendung vom Gesetzgeber nicht verboten ist und erfüllt damit seine Aufgabe, „scheinbar“ die Verbraucher vor Gefahren zu bewahren.

    1. Selbst wenn Nanga aus dem Hause Giesswein stammt, so sind Unterschiede in den Schadstoffgehalten vorrangig dadurch erklärbar, weil Nanga nur biologische Wolle und Baumwolle und Naturkautschuk einsetzt! Wenn jemand Äpfel und Birnen vergleicht, dann Sie! Wem wollen Sie mit Ihrem Kommentar denn helfen bzw. was bezwecken Sie damit?

      1. Um es noch mal deutlich zu sagen, diese beiden Marken Nanga und Giesswein werden aus identischen Materialien in den selben Werken gefertigt. (wird aber nicht offen kommuniziert)

        Ich möchte ein wenig Verständnis für die Hilflosigkeit eines Herstellers erreichen. Sein Billig-Produkt Nanga erhält die Note „sehr gut“, sein teures Produkt die Note „ausreichend“.
        Bei beiden Artikeln handelt der Hersteller im guten Glauben, natürliche Materialien einzusetzen.
        Da frage ich mich:
        Wie und wo kommt der Giftstoff in das Material?
        Wo wurde das jeweilige Produkt gekauft?
        Sind jetzt alle Nanga generell besser als Giesswein, oder hätten beide Modelle nur mit „ausreichend“ abgeschnitten, weil überall im Walkstoff dieser Giftstoff zu finden ist.?
        Dann würde die Marke Nanga ein Problem haben, so kann man aber nur spekulieren.
        Ich meine, man müsste bei diesen Tests mit etwas mehr Sorgfalt arbeiten, bevor man Ergebnisse veröffentlicht und mindestens drei Stichproben als Basis verwenden.
        Kann mir jemand erklären, was Bio-Wolle ist?

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