Anbau – oder Vergrößerung der Weltherrschaft?

Mittlerweile haben sich weitere Spielfiguren bei unserem neuen Spielhaus eingefunden. Darunter auch Bauarbeiter der Lego Duplo „Meine erste Baustelle“. Und diese haben gleich begonnen und ihren Kran samt Kipper und Bagger aufzubauen. Wahrscheinlich der Beginn einer Reihe von Baumaßnahmen, bei der die Lego Duplo-Welt vergößert wird!

Lego Spielhaus trifft auf Lego Baustelle
Lego Spielhaus trifft auf Lego Baustelle

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Die Spielfiguren des Spielhauses haben das Ganze entspannt aufgenommen und sich nicht vom Spielen, Zähneputzen und Vorlesen abbringen lassen 😉

Außerdem hat uns auch schon der Zirkus besucht. Er kam extra für eine Sondervorführung mit Clown zum Spielhaus. Seht selbst:

Lego Zirkus mit Clown
Lego Zirkus mit Clown

Wir sind gespannt wie die Geschichte um/mit dem Spielhaus weiter geht!

Unsere vorherigen Berichte findet ihr hier:

https://piratenprinzessin.wordpress.com/2015/01/09/willkommen-in-unserem-neuen-lego-duplo-heim/

https://piratenprinzessin.wordpress.com/2015/01/12/lego-duplo-mein-erstes-spielhaus-eingelebt/

Leben auf dem Land – Ja! Nichts anderes wollen wir!

Leben auf dem Land, zum Arbeiten in der Stadt. Für uns war es schon immer klar, so und nicht anders. Kurzzeitig hab ich das Stadtleben ausprobiert, aber für mich war es dann doch nichts. Keine Momente der Ruhe, schnell mal raus Luft schnappen – möglich, aber frische Luft riecht anders. Deshalb Zelte abbrechen und zurück aufs Land.

Urlaub auf dem Bauernhof – 365 Tage im Jahr

Für unsere Tochter haben wir uns nichts anderes gewünscht. Hier kann Sie toben, laut sein und die Natur mit allen Sinnen erleben. Direkt vorm Garten eine Herde Kühe vom Biobauern, nebenan der Wald. Hühner laufen frei herum und ein Nachbar hält sogar Damwild. Greifvögel suchen die Felder ab, Rehe überraschen einem im Wald. Natur pur, was will man mehr.

Natürlich brauchen wir jetzt länger in die Stadt, auch zum einkaufen ist man auf ein Gefährt angewiesen. Vielleicht wird es hier auch mal langweilig für Leonie werden? Aber bis dahin vergehen noch Jahre, davor wird von hier aus die Welt erobert.

Auch die überwältigende Masse an Alltagseindrücken bleiben ihr hier verwehrt. Oder sind die Eindrücke doch eher negativ? Laut, hektisch geht es da zur Sache. Bei uns eher gemütlich, ruhig. Oder stärken diese Stadterlebnisse? Diese Fragen wird wohl keiner beantworten können.

Hier ein paar Aspekte zum Leben auf dem Land und in der Stadt.

Warum lebt es sich auf dem Land so schön:

  • Kinder erleben die Natur mit vollen Sinnen. Egal ob beim Beeren sammeln, beim Pferde füttern, beim Kühe streicheln oder beim Baumhaus bauen.
  • Ruhig, unhektisch. Die Möglichkeit dem Alltag zu entfliehen ist hier am größten.
  • Anregungsreiches Umfeld. Es gibt immer neues zu entdecken.
  • Eine gewisse Unabhängigkeit.
  • Weniger Nachbarn, weniger Stress.

Aber auch das Leben in der Stadt hat Vorteile:

  • Infrastruktur besser. Ärzte, Supermärkte, Busverbindung in der Nähe.
  • Bessere Betreuungsmöglichkeiten.
  • Mehr Kultur- und Freizeitangebote.
  • Die anregende Umwelt wirkt sich auf das Sprachvermögen besser aus.

Im Großen und Ganzen gibt es kein Richtig oder Falsch. Dem Bedürfnissen der Kinder will man ja sowieso immer gerecht werden. Und dies ist sowohl auf dem Land wie auch in der Stadt möglich.

Überall gibt es Möglichkeiten mit seinen Kindern die Welt zu entdecken.

Das beste aus beiden Welten ist laut Forschern gut für unsere Kindern. Dazu zählen die Siedlungen am Stadtrand. Für Familien entworfene Reißbrettsiedlungen. Aus Kindersicht nicht schlecht, da zum Aufwachsen andere Kinder enorm wichtig sind! Aus Erwachsenensicht wieder keine leichte Entscheidung, denn hier muss jeder Kompromisse eingehen. Und seinen Nachbarn kann man sich nicht aussuchen 😉

Wo lebt ihr? Stadt, Land oder in einer Familiensiedlung? Was waren für euch die ausschlaggebenden Punkte?

Maltipp: Aqua Doodle von Ravensburger

Da wir ja Mittwoch unsere Testbox von MeineSpielzeugkiste.de bekommen haben, machten wir uns gleich ans Testen der Spielzeuge. Und eins davon hat uns sofort überzeugt: Das Aqua Doodle von Ravensburger, welches ich euch vorstellen möchte.

Aqua Doodle Ravensburger
Aqua Doodle Ravensburger

Das Spiel besteht aus einer speziellen Matte, einen Stift, der mit Wasser gefüllt wird und viel Kreativität und Fantasie.

Sofort war der kleinen Piratenprinzessin klar was sie zu machen hat. Mit dem Stift wurde eifrig auf der Matte gemalt. Laut Beschreibung auf dem Karton, bleiben die Kunstwerke ca. 4 – 5 Minuten sichtbar, danach verschwinden diese wieder. Und es stimmt, sobald das Wasser getrocknet ist, sieht man nichts mehr. Keine Wasserflecken, nichts.

Der Kreativität keine Grenzen gesetzt
Der Kreativität keine Grenzen gesetzt

Auch dem Papa macht dieses Spielzeug Spaß. Man braucht keine Angst vor Flecken, angemalten Fingern, Möbelstücken oder Kleidung haben. Alles ist absolut sauber, man malt ja immerhin „nur“ mit Wasser. Somit auch nicht gefährlich wenn der Stift mal Richtung Mund wandert.

Die Matte selbst ist abwischbar. Wenn man aber gröbere Flecken entfernen möchte, kann man die Matte aber nicht mal schnell in die Waschmaschine werfen. Somit, Daumen drücken dass alles gut geht.

Für uns ein klarer Kauftipp, ist doch einmal etwas anderes als mit Holz- oder Filzstiften zu zeichnen. Die Zeichnungen werden bei unserer Ausführung zwar nicht bunt, aber es gibt auch die Aqua Doodle Color Edition als farbige Variante.

Da wir eine Neuware von MeineSpielekiste.de bekommen haben, überlegen wir bestimmt ob wir uns das Set nach der Testphase zu einem vergünstigten Preis behalten sollen.

Fazit:

  • Tolles Spielzeug für Motorik, Kreativiät und Fantasie
  • Keine Flecken, alles bleibt sauber
  • Leicht transportierbar
  • Ungefährlich
  • Matte kann nicht gewaschen werden → Gröbere Beschmutzung?

Leonie & Christian

Regeln im Umgang zwischen Kleinkind und Hund

Ist ein Hund wirklich so gefährlich für ein Kleinkind – oder eher ein Kleinkind gefährlich für einen Hund?

Auch wir hatten Besserwisser, die uns (hinter unserem Rücken) prophezeiten, dass wir gewaltige Probleme mit Kleinkind und Hund haben werden. Nun denn, mittlerweile kann ich sie eines Besseren belehren!

Wir haben überhaupt keine Probleme und die zwei verstehen sich blendend. Leonie darf vieles, ohne dass der Hund überhaupt Regung zeigt. Sie spielen, Leonie versteckt seine Lieblingsspielzeuge und er muss diese suchen, sie gibt ihm Belohnungen und diese nimmt er so vorsichtig an, man meint er hat Angst sie könnte zerbrechen. Man hat das Gefühl, er weiß bzw. spürt wie verletzlich sie noch ist. Beide sind ein tolles Team.

Aber es gibt auch gewisse Regeln, wie Ruhezone und das Verhalten am Futternapf.

Da Zueco, unser Hund vor der Piratin bei uns war, spielte er da die Hauptrolle und vieles drehte sich nur um ihn.

Mit dem Einzug des Babys änderte sich dieser Umstand. Die ersten 2 Tage waren wirklich verdammt stressig, unser Hund wollte die Kleine dauernd beschnuppern (was ja auch verständlich ist) und so nah wie möglich bei ihr sein. Man(n) ist da ein aber wenig ängstlich, ist die Kleine doch noch so zerbrechlich und frisch. Aber mit der Zeit legte sich seine forsche Art und so konnten sich beide beschnuppern. Natürlich mit Leonie auf dem Arm und Zueco vorsichtshalber an der Leine. Nun ist es fast schon anders rum, Leonie ist die Forsche und muss gezügelt werden, Zueco eher der Gelassene 😉

Wenn man die wichtigsten Regeln beim Kennenlernen zwischen Hund und Baby beherzigt, gelingt die Eingewöhnung somit meist problemlos. Auch ohne die „erste Windel“ aus dem Krankenhaus 😉

Wir haben uns folgende Regeln aufgestellt und versuchen diese strikt einzuhalten:

Kontakt nur unter Aufsicht

Leonie und unser Hund dürfen nur spielen und durchs Haus laufen wenn einer von uns dabei ist. Auch wenn sie sich mittlerweile schon 1 ½ Jahre kennen, kann man nie voraussehen was passiert. Um gefährliche Situationen zu vermeiden ist somit immer ein Erwachsener dabei.

Gespielt wird nur wenn der Hund möchte

Nur wenn unser Hund Kontakt möchte und von selbst auf uns zukommt darf gespielt oder gestreichelt werden. Sollte er sich in seinem Körbchen befinden gibt es keinen Kontakt. Genauso wie in seiner Ruhezone im Flur, das ist absolute Tabuzone wenn sich der Hund dort befindet.

Fressnapf – Finger weg

Wenn der Hund frisst hat die Piratin dort nichts zu suchen. Auch nicht um ihn dabei zu beobachten.

Absolute Tabus:

  • Auf dem Hund wird nicht geritten 😉
  • Den Hund hauen, treten oder zwicken

 

Dank dieser Regeln wissen beide, Leonie und unser Hund, was erlaubt und was verboten ist.

Und uns gibt es ein gutes Gefühl und wir hoffen, dass die beiden ein Team fürs Leben werden 😉

Habt ihr auch Haustiere? Wie war bei euch der erste Kontakt? Welche Regeln habt ihr im Umgang zwischen Hund und Kind?

Christian

 

Entwicklung 18. Monat

Nun ist es geschafft, 1 ½ Jahre ist unsere kleine Piratin nun alt. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Aus 50 cm sind nun 83,5 cm geworden. Gewicht 11 kg.

Was hat sich im letzten Monat bei dir verändert:

Du versuchst zu springen, es schaut lustig aus wie du von der Hocke hochspringen willst, dich dann aber doch nicht traust deine Füßchen vom Boden zu heben. Du bist sehr stolz auf dich, und dass gefällt uns. Nicht nur du bist stolz auf dich, auch wir sind es!

Neu im Wortschatz: Busch (Bus), Dede (Decke), Didi (Pfia Di-Tschüß), Lama, Ei. Man merkt, du bist nun auf der Suche nach Sprache, versuchst viele Dinge nachzubrabbeln. Wird nicht mehr lange dauern bist du sprechen kannst. Dann wohl wie ein kleiner Wasserfall 😀

Zudem beschäftigst du dich nun auch mal länger alleine mit deinen Spielsachen, doch auch mit uns willst du viel spielen und lernen.

Wimmelbücher sind nun deine neuesten Lieblingsbücher. Immer neue Sachen entdecken. Vor allem das Fienchen Wimmelinchen vom Oetinger Verlag.

Ganz toll kannst du nun den Elefanten nachmachen, du versucht mit einer Hand deine Nase zu fassen und die andere daneben zu strecken 😉 klappt nicht immer, aber wir wissen was du uns zeigen willst.

Wir freuen uns sehr über deine Fortschritte

Komisch ist, dass du überhaupt nichts von Kinder-Cds hältst, stattdessen hörst du lieber Radio oder ganz neu, Soul!? Da wird getanzt und gedreht bis dir schwindelig ist.

Einen kleinen Freund hast du nun auch schon in der Mutter-Kind-Gruppe gefunden, der auch schon bei uns zu Hause war. Muss der Papa wohl genauer aufpassen.

Mit unserem WauWau liebst du es zu scherzen und du spielst mit ihm verstecken. Wahnsinn wie toll ihr euch versteht. Zumal uns jemand ja was anderes prophezeit hat.

Mittlerweile kommst du leicht an unsere Lichtschalter, deshalb bewunderst du dich oft selbst wie du das Licht ein- und ausschalten kannst. Positiv: Papa ist nun nicht mehr der Hauptschuldige wenn mal wo vergessen wurde das Licht auszuschalten. 😛

Auch kannst du schon Anweisungen geben wenn wer das Zimmer verlassen soll, du deutest mit deinen Fingern, damit ist alles klar 😉

Highlight deines 18. Monat war das Weihnachtsfest, die vielen Lichter und die glänzenden Kugel haben dir viel Spaß bereitet. Über deine Spielsachen hast du dich sehr gefreut. Es war auch für uns ein wunderbares Weihnachtsfest, deine strahlenden Augen werden wir nie vergessen.

Du wirst zu schnell groß!

So nun sind wir gespannt was sich im 19. Monat ändern wird und was du Neues lernst. Es ist toll dir jeden Tag beim „Großwerden“ zuschauen zu können! Wie du Gelerntes perfektionierst und Neues mit viel Willen erlernst!

Aber auch ein bisschen Wehmut, vergeht die Zeit doch so schnell und man sie nicht zurückdrehen. Vor einem Jahr konntest du noch nicht krabbeln, deine Zähne waren noch nicht da, wir haben gerade erst mit dem Brei angefangen,…aber dafür bleiben uns ja die Erinnerungen daran!

 

Entwicklung 17.Monat

Wie man den Geist einer unbeschwerten Kindheit vertreibt

  • Sei immer du selbst, achte nicht auf andere.
  • Kümmere dich nicht, dein Kind wird sich stundenlang alleine Beschäftigen können.
  • Dein Kind muss sich immer dir anpassen.
  • Fantasie und Kreativität sind unwichtig, Tagträume müssen unterbrochen werden!
  • Gemeinsame Erlebnisse sind überbewertet, früher oder später muss dein Kind auch ohne dich klar kommen.
  • Sozialer Kontakt ist nur später im Berufsleben wichtig.
  • Vermeide andere Kinder, böse Krankheiten und negative Einflüsse können deine Erziehung beeinflussen.
  • Streite so oft, so laut und so heftig du kannst mit deinem Partner.
  • Fälle Entscheidungen immer selbst, die Kindermeinung ist unwichtig.
  • Lass dein Kind nicht nach draußen, zu große Gefahren lauern.
  • Lass dein Kind niemals auf Bäume klettern oder die Natur fühlen. Es könnte dreckig werden und sich verletzten.
  • Was muss das muss, Plane und organisiere, aber lass keine Alternativen offen!
  • Rede von der Zukunft immer negativ.
  • Lobe nicht, sondern kritisiere wie man es besser machen hätte können
  • Gib ihnen das Gefühl, dass sie erst etwas Großes erreichen müssen um etwas Wert zu sein
  • Sei ängstlich, und zeig ihnen was Furcht ist.
  • Spiele nur nach Regeln, freies spielen hat keinen Sinn.
  • Lebendige Kinder sind hyperaktiv, gib ihnen Medikamente und das Problem löst sich von selbst.
  • Respektiere nichts, für dich gibt es keine Grenzen.
  • Gewalt, Politik, Religion – beeinflusse ihre Entscheidung nachhaltig!

Dies sind nur ein paar Gedanken wie man seinen Kinder ihre eigentlich unbeschwerte Kindheit zerstört!

Aber eigentlich wollen wir doch alle unseren Kindern eine glückliche Kindheit bescheren! Somit sollte es wie oben beschrieben nicht sein.

Kennt ihr weitere Punkte mit denen die Liste verlängert werden kann?

Mecki Bücher – Blogparade von Geschichtenwolke

 

Da wir vor kurzem ja bei der Blogparade von Papamithut teilgenommen habe, bin ich durch einen netten Kommentar zu unserem Beitrag auf eine weitere Buchblogparade von Miri auf der Seite Geschichtenwolke – Kinderbuchblog gestoßen. Hier geht es ebenfalls um geliebte Kinderbuchschätze.

Meinen Beitrag zu unseren Lieblingsbüchern bei Papamithut könnt ihr hier nochmal finden.

Nach dem Schreiben des Beitrags schwelgte man natürlich weiter in Erinnerungen. Und so fielen mir auch weitere Kinderbuchschätze ein.

Einen dieser “Schätze” möchte ich euch in dieser Blogparade vorstellen.

Es handelt sich um die märchenhaften Reiseberichte von Mecki, dem Igel.

Es gibt unzählige dieser tollen Bücher, Mecki im Schlaraffenland, Mecki bei den 7 Zwergen, Mecki bei Zwerg Nase, Mecki bei den Eskimos und viele mehr.

Mecki Bücher
Mecki Bücher
Mecki bei den 7 Zwergen
Mecki bei den 7 Zwergen

Mein absoluter Favorit war immer Mecki im Schlaraffenland. Die tollen Bilder ließen einen direkt an der Geschichte teilhaben. Aber auch die Texte haben soviel Magie und Fantasie, dass ich mich freue diese “Schätze” wieder gefunden zu haben und bald auch meiner Tochter vorlesen kann. Ich hoffe sie findet diese Bücher genauso faszinierend wie ich!

Mecki's märchenhafter Reisebericht
Mecki’s märchenhafter Reisebericht

 

Kennt ihr auch die Mecki Bücher? Was war euer Favorit?

Vielen Dank nochmal für diese Blogparaden und die somit entstanden Erinnerungen an die Kindheit!

Christian

Kampf den Hustengeistern!

Da sind sie wieder, diese hinterhältigen, heimtükischen Hustengeister. Angeschlichen aus dem Nichts, ein Überfall der überraschend kam. Vor allem Nachts, da treiben sie ihr Unwesen. Und rauben uns den Schlaf.

Seit gestern plagen uns diese Geister die niemand rief, zuerst nur ein leichtes Husten, nun aber die ganze Palette. Nase läuft und eben der Husten. Doch wie sollen wir uns wehren?

Dank eines uralten Familienrezeptes können wir uns gegen die Hustengeister stellen. Mit unserem hausgemachten Hustensaft. Ohne Chemie und ohne Alkohol, soll ja für die kleine Piratin sein.

So machen wir unseren Hustensaft:

Wir besorgen 75 gr Thymian aus der Apotheke. Dieser wird in 0,5 Liter Wasser ca 15-20 min eingekocht. Dann wird der Thymian abgesiebt, die Masse aber im Sieb ausgedrückt. 100 gr Zucker hinzu gerührt und das ganze nochmal erhitzt. Dann 100 gr Honig dazurühren und fertig ist der Hustensaft. Davon kann man mehrmals täglich 1 Teelöffel geben.

Thymian hilft bei allen Arten von Husten, vor allem bei Grippebronchitis.

Ist zwar einiges an Zucker enthalten, aber der Hustensaft wird ja nicht andauernd getrunken.

Bei uns hilft dieser Hustensaft sehr gut, verbunden mit homöopathischen Mittelchen, viel Trost, Kuscheln und ärztlicher Unterstützung sind wird bestens gewappnet.

Und die Hustengeister werden schon ein wenig leiser… 😉

Welche Tipps habt ihr im Kampf gegen die Plagegeister?

 

P.S.: Dies soll natürlich kein ärztlicher Ratschlag sein. Nur eines unserer zusätzlichen Hilfsmittel. Sollte euer Kind ernsthaft krank, zögert nicht und geht mit ihm zu eurem Arzt des Vertrauens!

Christian

Eingelebt – oder kennen wir uns nicht doch schon länger?

So, nun ist das erste Wochenende vorbei und unser neues Spielhaus wird immer noch gerne bespielt. Zudem haben sich unsere neuen Mitbewohner bestens eingelebt. Zähneputzen, Vorlesen, Essen und schlafen gehen, überall sind unsere neuen Freunde dabei! Aber seht selbst, Bilder sagen mehr wie tausend Worte.

Zähneputzen
Zähneputzen
Vorleses
Vorlesen
Schlafen
Schlafen

 

Wir sind gespannt was für Abenteuer wir mit dem Spielhaus noch erleben werden!

P.S.: Hier könnt ihr unseren ersten Blog-Bericht nochmal sehen.

 

Raus mit der Knete! – Knetmasse unter der Lupe

Auch bei uns ist nun die altbekannte Knetmasse eingezogen. Mit allen Gemeinheiten. Knete im Teppichboden, in der Kleidung oder in Ecken des Hauses versteckt die nur für kleine Wirbelwinde leicht zugänglich sind 😉

Doch wir haben uns im Vorfeld ein bisschen über die gängigsten Knetmassen informiert und letztendlich für die Softknete von Ökonorm entschieden. Warum? Ausschlaggebend war das sehr gute Testergebnis bei Öko-Test.

Nawaro Softknetmasse
Nawaro Softknetmasse

Allgemein gilt: Knetmasse fördert die Motorik, die Kreativität und die Fantasie der Kinder. Man kann alleine spielen und auch mit anderen Kindern.

Nur wandert zu Testzwecken das ein oder andere Spielzeug ab und an Richtung Mund…unsere Piratenprinzessin wird da nicht ausgenommen. Natürlich sollte man mittlerweile Reflexe entwickelt haben um dies zu verhindern, doch die kurze Andockzeit von Mund und Objekt lässt sich ab und zu nicht vermeiden. Auch der Hautkontakt beim kneten ist vorprogrammiert. Deshalb sollten alle Hersteller dazu verpflichtet sein, solche Produkte mit der entsprechenden Sicherheit herzustellen und alle Inhaltsstoffe auf der Verpackung zu deklarieren.

Wie bekannt können sich Sulfate, Propionate, Benzoate, Parabene, Borax u.a., sowie nicht näher bezeichnete Farb- und Konservierungsstoffe, Aromastoffe sowie Fungizide und sogar Blei in Knetmasse befinden. Nur müssen solche Inhaltsstoffe nicht auf der Verpackung angegeben werden.

Erst Tapetenreiniger – nun Spielteig

Außerdem hab ich etwas kurioses bei der Recherche zu diesem Beitrag gefunden:

„Play Doh“, ein Produkt des Weltmarktführers Hasbor, wurde 1956 eigentlich als Taptenreiniger entwickelt. Nun wird es aber als Spielteig (play dough) vermarktet, bunt eingefärbt und mit aromatisiert, damit es am Weltmarkt besser verkauft werden kann. Tja, der Gedanke mit Tapetenreiniger zu spielen dürfte wohl niemanden Spaß machen…

Aber nun zur nawaro Softknete von Ökonorm. Wie schon erwähnt hat diese beim Öko-Test mit „sehr gut“ abgeschnitten. Als Konservierungsstoff wird harmloses Kaliumsorbat eingesetzt, dieses wird auch beim haltbar machen von Marmelade, Saftschorlen und Remouladen eingesetzt. Somit können wir guten Gewissens unsere Kleine damit hantieren lassen – ein gutes Gefühl.

Die Softknetmasse wird in kleinen Bechern geliefert. Diese sind aber nicht sehr stabil, bei uns sind schon 3 gebrochen. Problem: Mit Luftkontakt wird die Knete mit der Zeit hart. Bis jetzt passt aber noch alles. Die Knete ist mischbar, trocken abreibbar, auswaschbar und im getrockneten Zustand bemalbar.

Positiv: Enthält Bitterstoffe, die Gefahr des Verschluckens der Knete wird minimiert. Und es ist wirklich sehr bitter…

Die Farben der Knete sind kräftig, in unserem Paket waren die Farben Grün, Gelb, Blau und Rot. Auch das modellieren klappt, auch wenn es nicht so „leicht“ geht wie bei herkömmlicher Knete.

Leonie hat sichtlich Spaß mit der Knetmasse, am liebsten werden Figuren ausgestochen. Doch auch das ausrollen wird schon fleißig geübt 😉

Wir sind zufrieden mit der Knetmasse von Ökonorm und können diese weiterempfehlen. Einzig die wenig stabilen Bechern könnten nachgebessert werden. Preislich liegt das Set mit 4 Farben bei ca 9 Euro.

Leonie & Christian

Es muss nicht immer Rosa sein – Ein Papa-Tochter-Familien-Eltern-Blog

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